“Das, was Husseini vor der Peel-Kommission diplomatisch implizierte, brachte er anderswo sehr viel expliziter zum Ausdruck: Juden und ihren Angehörigen, die nach 1917 ins Land gekommen waren, würde es nicht erlaubt sein, im Land zu bleiben. Dieser Ansicht war freilich nicht nur Husseini. Der Ruf nach »idbah al yahud« (»Schlachtet die Juden«) hatte alle Gewaltausbrüche und judenfeindlichen Pogrome, welche die Araber Palästinas 1920, 1921 und 1929 initiierten sowie wiederkehrend die Jahre der Revolte von 1936 bis 1939 begleitet. In Reaktion auf diese gewaltsame und auf Vertreibung abzielende Denkweise und Ideologie wandte sich die zionistische Führungsebene in zunehmendem Maße der Transfer-Idee als Lösung für das ›arabische Problem‹, mit dem sich der Jischuw konfrontiert sah, zu. Wenn dies der Feind war und dies seine Taten und Ziele, konnte sich kein lebensfähiger jüdischer Staat bilden mit einer großen arabischen Minderheit in seiner Mitte.”
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